Die Leistungen

Was bifop für seine Autorinnen und Autoren leistet – Vermarktung und Vertrieb

Ein kleiner Fachverlag wie bifop kann nicht mit den Marketingbudgets großer Verlage konkurrieren – aber er kann etwas anderes: persönliche Betreuung, zielgenaue Platzierung im Fachdiskurs und eine Infrastruktur, die dafür sorgt, dass ein Buch tatsächlich auffindbar und bestellbar ist. Das ist mehr, als es auf den ersten Blick klingt.

Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB)

Der erste und wichtigste Schritt ist die Meldung jedes Titels an das Verzeichnis lieferbarer Bücher. Das VLB ist die zentrale Metadaten-Datenbank des deutschsprachigen Buchhandels – wer dort nicht gemeldet ist, existiert für den Buchhandel praktisch nicht. Buchhändlerinnen und Buchhändler, Bibliotheken und Einkäufer recherchieren über das VLB, ob ein Titel lieferbar ist, zu welchem Preis, in welchen Ausgaben und bei welchem Verlag. bifop meldet alle Titel mit vollständigen Metadaten: ISBN, Kurzbeschreibung, Schlagworte, Preis, Erscheinungsdatum, Lieferstatus. Das ist keine Selbstverständlichkeit bei kleinen Verlagen – und es ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Werk in Bibliothekskatalogen, Bibliographien und Einkaufsystemen erscheint.

Amazon und Online-Buchhandel

Über die Anbindung an den Buchhandel – direkt oder über Barsortimente wie Libri oder KNV/Umbreit – sind bifop-Titel auch bei Amazon, bei buecher.de, Thalia und anderen Online-Händlern gelistet und bestellbar. Das bedeutet: Wer den Titel kennt und gezielt sucht, findet ihn. Print-on-Demand-Produktion über Dienstleister wie Libri Plureos, mit dem bifop zusammenarbeitet, sichert dabei die Lieferfähigkeit ohne Lagerrisiko – ein pragmatisches Modell, das für akademische Fachbücher mit überschaubaren, aber stabilen Auflagen genau richtig ist.

Für eBook-Ausgaben sorgt bifop für die Auslieferung über einschlägige Plattformen, sodass Titel auch digital zugänglich sind – relevant nicht zuletzt für Studierende, die Literaturkosten im Blick behalten müssen.

Sichtbarkeit im Fachdiskurs

Was bifop darüber hinaus leistet, ist die gezielte Platzierung im relevanten Fachkontext. Das bedeutet konkret: Ankündigungen und Besprechungen in fachnahen Netzwerken, Präsenz auf Tagungen und Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit dem Verlagsprogramm stehen – wie dem bifop Transfer- und Transformationstag – sowie die Vernetzung mit Hochschulen, sozialen Einrichtungen und Fachverbänden, die zur jeweiligen Zielgruppe gehören. Ein Buch über Organisationsentwicklung in der Behindertenhilfe braucht keine Werbeanzeige in einer überregionalen Zeitung – es braucht Sichtbarkeit bei Führungskräften in der Eingliederungshilfe, in Fachzeitschriften der Sozialwirtschaft und in den Curricula einschlägiger Studiengänge. Genau dort ist bifop vernetzt.

Newsletter und digitale Kommunikation

bifop kommuniziert sein Verlagsprogramm über einen eigenen Newsletter, der an Abonnentinnen und Abonnenten aus Hochschulen, sozialen Einrichtungen, Beratungsunternehmen und dem Bildungsbereich geht. Neue Titel werden dort vorgestellt, Veranstaltungen angekündigt, Themen aus dem Verlagsprogramm inhaltlich aufgegriffen. Das ist kein Massenversand, sondern eine kuratierte Fachkommunikation – und genau deshalb wirksamer als gestreute Werbung: Die Empfänger haben ein genuines Interesse an den Inhalten.

Ergänzend dazu pflegt bifop die eigene Website mit aktuellen Titeln, Autorenportraits und inhaltlichen Beschreibungen – die Promotexte, wie sie gerade entstehen, sind dafür ein gutes Beispiel. Eine gut gepflegte Verlagswebsite ist heute oft der erste Anlaufpunkt für Interessierte, die über eine Literaturempfehlung oder eine Suchanfrage auf einen Titel stoßen.

Was das für Autorinnen und Autoren bedeutet

Wer bei bifop publiziert, bekommt keine Pressestelle und keine Marketingabteilung – aber ein ernsthaft betriebenes Verlagsprogramm mit echter Infrastruktur: ISBN, VLB-Meldung, Buchhandelsanbindung, Online-Verfügbarkeit, fachspezifische Kommunikation und die Einbettung in ein Netzwerk, das für die jeweilige Zielgruppe relevant ist. Das Buch erscheint nicht im Nirgendwo, sondern in einem erkennbaren verlegerischen Kontext, der ihm wissenschaftliche Seriosität und fachliche Verortung gibt.

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